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Fünf gute Gründe für Mehrwegflaschen
 
1. Mehrweg macht weniger Abfall
Eine Mehrwegflasche aus PET wird bis zu 25 Mal und eine Mehrwegflasche aus Glas bis zu 50 Mal wieder befüllt, bevor sie ins Recycling geht - eine Einwegflasche (egal aus welchem Material) nur ein einziges Mal. Dadurch ersetzt eine 0,5 Liter Mehrwegflasche aus PET knapp 38 33 cl Getränkedosen und ein Kasten mit 20 Mehrwegflaschen aus Glas – bei gleichem Volumen – 1.000 Einwegflaschen. Entsprechend weniger Abfall muss entsorgt und recycelt werden.

2. Mehrweg verbraucht weniger Rohstoffe
Da Mehrwegflaschen bis zu 50 Mal wieder verwendet werden, bevor sie entsorgt werden, sind die Einsparungen von Rohstoffen gegenüber Einwegverpackungen erheblich. Mehrweg leistet so einen bedeutenden Beitrag zur Ressourcenschonung.

3. Mehrweg spart Energie
Die benötigte Energie für die Herstellung einer Mehrwegflasche ist durch die mehrfache Benutzung der gleichen Flasche im Vergleich zu Einwegverpackungen sehr gering. Bei der Reinigung und dem Rücknahmetransport der schwereren Mehrweg-Leergutflaschen wird pro Flasche mehr Energie verbraucht als bei dem Transport der leeren Einwegverpackungen zur Entsorgung. Dieser Energiebedarf wirkt sich aufgrund der Umläufe geringer aus, als für die Herstellung neuer Einwegflasche benötigt wird. Insgesamt verbrauchen Einwegverpackungen also trotzdem - je nach Gebindeart - 3 bis 5 Mal soviel Energie wie vergleichbare Mehrwegflaschen.

4. Mehrweg heißt oft kürzere Wege
Die Umweltauswirkungen beim Transport von Leergut werden häufig als ein Argument gegen Mehrwegverpackungen angeführt. Dabei machen die Umweltbelastungen, wie z.B. die Erderwärmung durch den Treibhauseffekt, aus Transportvorgängen bei Getränkeverpackungen nur etwa ein Viertel des gesamten Energieverbrauches aus. Außerdem müssen auch Einwegverpackungen transportiert werden – entweder als Verpackungs- oder als Restmüll. Abhängig von den Rahmenbedingungen liegt der „ökologische Break-Even“ zwischen Mehr- und Einweg zwischen 300 und 1.000 Kilometer. Während Getränke in Einwegverpackungen oft durch halb Europa bis zum Verbraucher transportiert werden, nutzen hauptsächlich regionale Abfüller Mehrwegsysteme.

5. Mehrweg stärkt die regionale Wirtschaft und Beschäftigung
Vorliegende Ökobilanzen belegen, dass sowohl der ökologische als auch der volkswirtschaftliche Vorteil von Mehrwegsystemen mit der Distributionsentfernung abnimmt. Mehrwegsysteme fördern daher regionale Wirtschaftskreisläufe und führen außer einer geringeren Umweltbelastung auch zu Marktvorteilen für heimische Produzenten sowie zu mehr inländischen Arbeitsplätzen und Kaufkraft.

Nirgendwo auf der Welt gibt es auf gleichem Raum so viele mittelständische Brauer, Mineralbrunnen oder Fruchtsafthersteller wie in Deutschland. Getränke von regionalen Abfüllern werden überwiegend in handwerklich traditionellen Verfahren hergestellt. Einwegsysteme haben i.d.R. einen geringeren Investitions- bzw. Arbeitskräftebedarf als Mehrwegsysteme. Deshalb wäre ein Wechsel von Mehrweg zu Einweg mit einem Verlust an inländischer Wertschöpfung sowie einem Rückgang an Beschäftigen verbunden.
 
 
 
  Seit 23.10.08 bis heute haben 21303 Besucher diese Seite besucht. (m. ali yasar)  
 
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