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  UMWELTSCHUTZ GEHT UNS ALLE AN.
  ENERGIE
 



Ohne Energie läuft nichts
  
 
Wußten Sie, daß in Deutschland die privaten Haushalte zu größten Energieverbrauchern gehören? In Haushalten werden 45% der gesamten Energie in Deutschland verbraucht. Kein Wunder, denn immer mehr elektrische Helfer erleichtern uns heute die Hausarbeit. Der Kehrseite der Medaille ist: Die energiereiche Behaglichkeit verbraucht immer mehr Strom. Doch wer weiß, wo die Energiefresser im Haushalt sitzen, kann sie auch gezielt Sparflamme setzen. Das macht sich schließlich nicht nur im Portemonnaie bezahlt, sondern ist auch ein Gewinn für die Umwelt.
 
Die meisten Energie im Haushalt verbraucht mit 76,5% die Heizung. Hier läßt sich folglich auch die meiste Energie sparen. Zweitgrößter Energieverbraucher mit 12% ist die Warmwasserbereitung, dann folgen elektrische Haushaltsgeräte, Licht und andere mit insgesamt 11,5%.
 
Temperatur drosseln, das ist das einfachste Rezept zum Energiesparen beim Heizen. Wer sich mit einem Grad weniger Wärme in den Räumen begnügt, reduziert die Heizenergie um bis 6%. Oder anders ausgedrückt: Bei 20 Grad Raumteperatur sparen Sie im Vergleich zu 24 Grad Raumwärme fast ein Fünftel Energie. Geht man von einem Jahresbedarf von 4.000 Litern Heizöl in einem Einfamilienhaus aus, wären das 800 Liter Heizöl weniger. Aber wer seine Räume nicht überheizt, tut auch noch etwas für seine Gesundheit. Denn die gesündeste Raumteperatur liegt zwischen 18 und 20 Grad.
 
Zum optimalen Raumklima gehört auch genü- gend Luftfeuchtigkeit. Die erreichen Sie durch Zimmerpflanzen, durch Verdunsten an den Heizkörpern und durch gezielte Lüften, aber nie länger as 10 Minuten. Man sollte besser einmal alle Fenster aufreißen, als Dauerlüften bei gekipptem Fenster und eingestellter Heizung. Allein richtiges Lüften spart bis zu ein Drittel Heizenergie.
 
Drei bis zehn Prozent der Energie im Haushalt verbrauchen Elektrogeräte vom Herd bis zur Waschmaschine. Man sollte beim Einkauf von Elektrogeräten auf dren Stromverbrauch achten.
 
„Jedem Topf sein Dekelchen“, wer sich an diese Devise hält, kann etwa 60% Strom beim Kochen sparen. Also nie ohne Deckel kochen. Auch sollten Topf und Herdplatte von der Größe her zusammenpassen, um die Energie sinnvoll zu nutzen.
 
Ist eine Mikrowelle im Haus, sollte sie vor allem zum Garen von kleinen Mengen und zum Auftauen von Tiefkühlgerichten sowie zum Auf- wärmen benutzt werden. Das schont Nährstoffe, spart 70% Strom und 80% Zeit.
 
Der Backofen benötigt dagegen relativ viel Strom. Deshalb gilt: nicht zu lange vorheizen, nicht unnötig die Ofentüre öffnen und vor allem nur größere Mengen wie Aufläufe oder Braten im Backofen zubereiten. Günstig ist es, sowohl beim Backofen als auch bei den Platten des Elektroherds die Nachwärme zu nutzen.
 
Heizen Sie etwa auch Ihren Kühlschrank? Ist ihr Kühlschrank der direkten Sonnenstrahlung ausgesetzt? Dann sollten Sie das schnell ändern. Denn jede Wärmequelle, die dem Kühlschrank zu nahe kommt, erhöht den Energieverbrauch. Ein Beispiel: Ein Kühlschrank benötigt bei einer Umgebungstemperatur von 25 Grad 15% mehr Strom als bei einer Temperatur von 20 Grad. Achten Sie auch darauf, daß das Kühlgerät nicht zu dicht an der Wand steht, und decken Sie die Luftschlitze nicht ab, sonst erzeugen Sie einen Wärmestau.
 
Lassen Sie sich beim erforderichen Neukauf von Kühlgeräten beraten, etwa beim jeweiligen Energieversorger vor Ort. Er bietet nicht nur eine umfassende, herstellerneutrale Beratung, sonder auch reichlich Informationsmaterial. Auch wenn etwas teurer, FCKW- und FKW-frei sollte das neue Gerät der Umwelt zuliebe schon sein. Hife bei der Kaufentscheidung bieten auch Hersteller und Verbraucherorganisationen, die ihre Verantwortung im Hinblick auf die Umwelt sehr ernst nehmen.
 
11,5% der Energie wird im Haushalt von Licht verbraucht. Muß es den wirklich im ganzen Haus Festleuchten mit 100 W Birnen herrschen oder in allen Räumen der Wohnung Licht brennen? Wer langfristig Strom sparen will, kann zu den nicht ganz billigen, aber erheblich langlebigeren Energiesparlampen greifen. Sie verbrauchen 80% weniger Strom als her-kömmliche Glühbirnen. Wußten Sie, daß die Glühbirne nur 10% ihrer Energie in sichtbare Lichtstahlen umwandelt. 90% der Energie werden als Wärme abgegeben. Ausgediente Energiesparlampen gehören nicht in den Hausmüll. Da sie Qucksilber enthalten, müssen sie in den Sondermüll.
 
Natürlich ist es praktisch, wenn das Fernsehegerät oder die Hifi-Anlage in ständiger Bereitschaft sind und per Knopfdruck an der Fernbedienung ein- oder ausgeschaltet werden. Doch dieser Luxus verbraucht Strom und zwar auch dann, wenn das Gerät nicht genutz wird. Die Stand-by-Schaltung summiert sich im Jahr immerhin auf 162 Stunden, bei Fernseher kommen 73 Stunden pro Jahr zusammen. Wer also weiß, daß er den ganzen Vormittag kein Radio hören oder fersehen will, sollte das Gerät richtig ausschalten. 

 
 
  Seit 23.10.08 bis heute haben 21289 Besucher diese Seite besucht. (m. ali yasar)  
 
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