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  UMWELTSCHUTZ GEHT UNS ALLE AN.
  AUTO & UMWELT
 




Mobilität, Bequemlichkeit, Schnelligkeit, Prestige - vieles spricht für das Autofahren.
 
Luftverschmutzung, Landschaftzerstörung (Straßen- bau), Lärmbelästigung, endloser Stau (Streß), Parkplatzsuche, hohe Kosten - vieles spricht dagegen. Im Ballungsraum an Rhein und Ruhr stammten 1990 40% aller Stickstoffemissionen und 50% der Kohlenwasserstoffemissionen aus dem Verkehr.
 
Deshalb ist die intelligentere Lösung, einer Alternative zu suchen und auszuprobieren: öffentliche Verkehrsmittel, Fahrgemeinschaften, das Fahrrad oder die eigenen Füße.
 
Wo dieses nicht möglich ist, sollte zumindest ein schadstoffarmes, leises und sparsames Fahrzeug benutzt und dieses umweltschonend gefahren werden.
    
 
Tipps zur Wartung des Autos
 
Eine richtige Wartung verlängert die Lebensdauer des Motors, hilft, Energie zu sparen und unsere Umwelt zu schonen.
Deshalb:
 
·         Luftfilter rechtzeitig reinigen und erneuern! Ein verschmutzter Luftfilter kann den Benzin-verbrauch um bis zu 10% steigern.
·         Der richtige Reifendruck nicht nur zur Fahrsicherheit, sondern auch zu einem günstigen Benzinverbrauch bei. Fehlen z.B. 0,5 bar in den Reifen, kann der Spritverbrauch um ca. 5% ansteigen. Außerdem nutzen sich die Reifen schneller ab.
·         Auch  Autoreifen machen Lärm, breite Reifen mehr als normale. Sie sollten dies beim nächsten Kauf berücksichtigen. Ab einer bestimmten Geschwindigkeit ist das Reifengeräusch lauter als des Motors. Ausgediente Reifen sind auch ein Umweltproblem; wenn möglich, bringen Sie diese dem Händler zurück. Sie können einen Beitrag zur Verminderung der Altreifenberge leisten, wenn Sie runderneuerte Reifen verwenden. Durch Runderneuerung bleiben 80% des Reifens erhalten.
·         Einen Ölwechsel dort vornehmen lassen, wo mit dem Altöl umweltgerecht umgegangen wird. Wer Öl selbst wechselt, muss sich auch um die umweltgerechte Entsorgung kümmern. Verkaufs- stellen für Motoröl sind verpflichtet, Altöl wieder entgegenzunehmen oder eine Entsorgungsmöglichkeit in der Nähe nachzuweisen (Kaufbeleg aufbewahren!). Mehrwegflaschen für Motoröl, die an einer „Öltheke“ (Zapfanlage) selbst wieder befüllt werden können, helfen, die Abfallmengen durch Verpackungen zu reduzieren.
·         Eine Motorwäsche nicht selbst vornehmen, sondern nur von einer Werkstatt oder Tankstelle durchführen lassen. Dort ist ein Öl/Benzin-Abscheider vorhanden, der das abgespülte Öl von Waschwasser trennt.
·         Autowaschen auf der Straße ist vielerorts verboten und in jedem Fall nicht umweltgerecht. Deshalb den verdreckten Wagen in eine Waschanlage fahren, am besten in eine, die mit dem Blauen Engel versehen ist. Dort wird das Waschwasser im Kreislauf aufbereitet. Selbstverständlich so, dass bei jeder Wäsche wieder sauberes Wasser aus dem Düsen kommt.

Ausgewechselte Ölfilter, alte Batterien, Bremsflüssigkeit, Lackmittel etc. gehören unbedingt zur Sonderabfallsammelstelle. 
 
Tips zum Fahren des Autos
 
Energieverbrauch und Umweltbelastungen durch das Auto lassen sich durch eine vernünftige Fahrweise reduzieren.
 
·         Hochtouriges Fahren verursacht sowohl einen erhöhten Benzinverbrauch als auch höhere Schadstoffemissionen und eine stärkere Lärmbelästigung. Durch ruhige, vorausschauende Fahrweise, die häufige starke Brems- und Beschleunigungsvorgänge vermeidet, können Sie Benzinverbrauch (bis zu 45%) und Schadstoffemissionen vergleichsweise gering gehalten.

·         Beim kaltem Motor ist der Benzinverbrauch Ihres Autos besonders hoch. Wenn Sie viele kurze Strecken fahren, wird der Motor nie richtig warm. Sie fahren ständig „kalt“ - und der Katalysator funktioniert nicht mit voller Leistungsfähigkeit. Daher kurze Strecken möglichst zu Fuß oder mit dem Fahrrad erledigen. Sie sparen zudem die Zeit- und Nervenraubende Parkplatzsuche. Außerdem verkürzen häufig „Kalt“-fahrten die Lebensdauer des Motors erheblich.

·         Lassen Sie Ihr Auto nicht im Stand warmlaufen, auch nicht im Winter. Das belastet die Umwelt unnötig, schädigt dazu den Motor und ist außerdem verboten. Stellen Sie den Motor bei längerem Halt ab, z.B. vor geschlossenen Bahnschranken oder Baustellenampeln.

·         Überflüssiger Ballast im Kofferraum sowie Ski- und Dachgepäckträger, die nicht gebraucht werden, erhöhen den Benzinverbrauch.

·         Tempo 30 schafft jedes Auto spielend, ohne Spoiler und ohne Turbo-Motor. Und Sie am Steuer verschaffen sich in Wohnstraßen, in denen die Geschwindigkeit auf 30 km/h begrenzt ist, jede Menge Sympathien:
      - von Fußgängern und Fahrradfahrern, die 
        weniger gefährdet sind,
      - von der Luft, die weniger Abgase abbekommt,
      - von den Ohren, die Tempo 30 als angenehm 
        leise empfinden.

·         Lückenspringen kostet Geld und Nerven. Bei einem ADAC-Test auf einer 28 km langen, mit 32 Ampeln versehenen Stadtverkehrstrecke benötigte ein eiliger „Lückenspringer“ 32 Minuten - ein andere vorausschauender Fahrer aber nur 7 Minuten mehr. Der „Gewinn“ des Lückenspringens: 40% mehr Benzin, 36% mehr Abgase, mehr Lärm, höheres Unfallrisiko, höhere Materialverschleiß durch 65 zusätzliche Schaltvorgänge, 13 zusätzliche Ampelstopps, 25 zusätzliche Bremsvorgänge.

·         Car-Sharing - (auf deutsche Auto-Teilen) als Alternative zum Privatwagen. Ziel der gemeinschaftlichen Nutzung der Autos ist die Reduzierung des Autobestandes und der damit verbundenen Verkehrs- und Umweltprobleme, insbesondere in den Hochverdichteten innenstadtnahen Wohngebieten. In einzelnen Städten läuft dieses Projekt bereits oder in der Gründung. Für jedes Mitglied entstehen außer geringem Mitgliedsbeitrag nur Kosten, wenn tatsächlich Auto gefahren wird. Im Durchschnitt ist für alle, die weniger 10 000 km im Jahr mit dem Auto fahren, das Autofahren mit „Car-Sharing“ billiger. 
 
 
  Seit 23.10.08 bis heute haben 21293 Besucher diese Seite besucht. (m. ali yasar)  
 
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