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  UMWELTSCHUTZ GEHT UNS ALLE AN.
  ABFALLVERMEIDUNG
 


ABFALL ...
                     


Abfallvermeidung bedeutet, Abfälle gar nicht erst entstehen zu lassen. Fälschlicherweise wird häufig der Begriff Abfallverwertung als Abfallvermeidung bezeichnet. Bei der Abfallverwertung handelt es sich jedoch lediglich um eine sinnlose Deponierung der bereits entstandenen Abfälle zu vermeiden.


Das Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz (KrW-/AbfG) hat als obersten Grundsatz die Vermeidung von Abfällen. Diese Regelung ermöglicht es, die Hersteller von Erzeugnissen in die Produktverantwortung zu nehmen. Daraus ergibt sich eine grundsätzliche Verantwortung aller produzierenden Bereiche der Wirtschaft, Abfall schon bei der Planung und Herstellung von Produkten zu vermeiden.
Ein weiteres Ziel der Kreislaufwirtschaft ist es, Erzeugnisse künftig so herzustellen, dass nach dem Gebrauch eine Rückführung in den Stoffkreislauf oder eine umweltfreundliche Entsorgung möglich ist und dadurch eine Schonung der natürlichen Ressourcen erreicht wird.


Abfallvermeidung ist die effektivste Methode, die anfallenden Abfallmengen gezielt zu reduzieren.
Denn Abfälle, die erst gar nicht entstehen, müssen nicht aufwendig und kostenintensiv verwertet oder entsorgt werden.


Sie haben es in der Hand - Müll vermeiden kann jeder!


Das können Sie tun !

- Abfallvermeidung ist auch Klimaschutz
Durch unser Verhalten als Verbraucherinnen und Verbraucher bestimmen wir mit, wie viel Kohlendioxid durch die Produktion, die Verteilung und die Entsorgung unserer Konsumgüter entsteht. wie viel von unseren Konsumresten verwertet werden kann und wie viel Müll am Ende übrig bleibt.
Auch kleine Beiträge zur Abfallvermeidung und zum Klimaschutz sind deutlich spürbar., wenn sie mit der Einwohnerzahl von 1,7 Millionen Menschen in Hamburg multipliziert werden. 

-Recyclingprodukte – aus Alt mach Neu
Die Gewinnung von Rohstoffen wie Metall, Papier, Glas verbraucht Energie und erzeugt damit klimaschädliches CO2.
Nachwachsende Rohstoffe wie Holz sollten nicht für kurzlebige Verbrauchsartikel wie Hygienepapier, Druckpapier oder Verpackungen verwendet werden. Die Verwendung von Recyclingpapieren ist praktizierter Klimaschutz.

- Komposterde statt Hochmoorabbau
Torfmoore sind erdgeschichtlich die Ursprünge der fossilen Kohle-, Erdgas- und Erdölvorkommen. Die heutigen Torfmoore sind wertvolle Lebensräume für geschützte Tiere und Pflanzen und speichern im Torfmoos fossilen Kohlenstoff, der nicht in den Umlauf gebracht werden sollte. Der Komposthaufen im eigenen Garten, die Nutzung der Biotonne und der Kauf von Komposterde statt Torf stellen auch einen Beitrag zum Klimaschutz dar.

- Regionale Produkte – kurze Wege zum Verbraucher
Transporte verbrauchen fossile Energieträger wie Diesel, Benzin oder Kerosin. Wer regionale Produkte kauft, spart Transportwege, fördert Arbeitsplätze im eigenen Umfeld, entlastet damit die Luft von Abgasen und spart klimawirksames C02 ein. Umweltfreundliche Mehrwegsysteme sind nur regional einsetzbar. 

- Unser täglicher Einkauf ohne Abfall
Wählen Sie umweltschonende Produkte mit dem blauen Umweltengel, denn so schonen Sie Ihre Gesundheit und vermeiden am Ende Problemabfälle.
Es geht auch ohne scharfe Spezialreiniger (z.B. Rohrreiniger). Verwenden Sie Klebstoffe, Farben und Lacke mit wasserlöslichen Lösungsmitteln.

- Getränke – Mehrweg ist der Weg
Bevorzugen Sie möglichst Mehrwegbehälter. Kaufen Sie auch hier regionale Produkte, um weite  Flaschentransporte zu vermeiden.

- Einkaufstasche mitbringen 
Bringen Sie Ihre eigenen Einkaufstaschen, -körbe, -beutel  oder sonstige Behälter zum Einkauf mit.

- Einkaufen an der Quelle
Kaufen Sie Lebensmittel aus der Region direkt vom Erzeuger auf dem Wochenmarkt. Markthändler schütten die Äpfel gern direkt in Ihren Einkaufskorb, denn Obst und Gemüse ist oft von Natur aus bereits verpackt.

- Gemüse und Obst mit eigener Schale
Beim Abwiegen im Supermarkt Wiegeschild direkt auf Obst oder Gemüse kleben (z.B. Bananen). 

- Mehrfach-, Mogel-,  Luxus- und Miniportionsverpackungen

Lassen Sie Produkte in diesen unnötigen Verpackungen im Regal stehen.

- Verpackungsmaterial recyceln
Bevorzugen Sie verwertbare Verpackungen, z.B. aus Pappe und Papier. Nutzen Sie die Altstoffsammlung in ihrem Wohngebiet!

- Nachfüllpackungen und Konzentrate
Nachfüllpackungen und Konzentrate sind preiswerter, leichter zu tragen und verursachen weniger Abfall (Waschpulver, flüssige Seife).

- Schulbrote
Schulbrote bitte in Papier, nicht in Alufolie einpacken., weil  Aluminium in der Herstellung besonders energieintensiv ist. Beliebt bei Kindern sind bunte Brotdosen mit passender Trinkflasche.

- Nachfrage nach Recyclingprodukten steigern
Kaufen Sie Recyclingprodukte! Helfen Sie so den Recyclingkreislauf zu schließen.Toilettenpapier, Schulhefte und Kopierpapier aus 100 % Recyclingpapier erfüllen ihren Zweck gleichermaßen. 

-Feste feiern ohne Abfall
Porzellan und Gläser geben Ihrer Feier  einen anderen Charakter als Pappteller und Plastikbecher.
Für größere Veranstaltungen kann man Geschirr oder Spülmobile mieten. Bier zapft sich frischer aus Leihfässern mit Kohlensäureflasche als aus Wegwerffässern.

- Geschenke verpacken
Nehmen Sie Papier statt Kunststoff- und Alufolien. Blumen duften schöner ohne Folien und Lacke.

- Reparieren statt wegwerfen
Achten Sie bei Haushaltswaren auf Langlebigkeit und Reparaturfreundlichkeit ("verschraubt statt vernietet"). Handwerksbetriebe, die Reparaturen durchführen, sind in den Gelben Seiten Hamburg gekennzeichnet (Grüner Reparaturführer). 

- Wiederbefüllen statt Wegwerfen
Viele Einwegartikel wie Feuerzeuge, Rasierer und Kugelschreiber sind teurer  und landen schnell im Müll. Auch Druckerpatronen lassen sich wieder befüllen. Das ist preiswerter und vermeidet Müll.
- Solarzellen oder Netzanschluss
Nutzen Sie bevorzugt Geräte mit Netzanschluss oder Solarzellen. Wieder aufladbare Akkus ersetzen an vielen Stellen die Wegwerfbatterie.

- Möbel, Elektrogeräte, Spielzeug, Hausrat, Kleidung, Bücher, Sportausrüstungen
Fast alles lässt sich gebraucht kaufen, mieten oder tauschen. Je öfter und je länger Gegenstände genutzt werden, desto weniger müssen produziert werden.

- Gebrauchtbörse – privat oder im  Internet
Viele Dinge sind zum Wegwerfen zu schade. Fragen Sie im Bekanntenkreis, ob jemand etwas davon gebrauchen kann, wenden Sie sich an soziale Einrichtungen oder versteigern Sie sie im Internet.


Abfallvermeidung in Stichpunkten:

- Überlegen, was man wirklich braucht  
- Mehrweggedanken stärken  
- Wegwerfartikel meiden  
- Auf Langlebigkeit achten  
- Auf Reperaturfähigkeit achten  
- Auf Erweiterbarkeit achten  
- Auf Recyclingfähigkeit achten  
- Auf Demontierbarkeit achten  
- Nutzung intensivieren  
- Nutzung verlängern  
- Den ganzen Herstellungsprozess beachten
- giftfreie und biologisch abbaubare Stoffe kaufen  
- Nur wenig verarbeitete Nahrungsmittel kaufen  
- PVC vermeiden  
- Recycelte Rohstoffe und Geräte verwenden  
- Nach Vermeidung das Downcycling anstreben (Aus einem Holzstück werden Zahnstocher usw)  
- Chlorfrei gebleichte Papiere und Zeitungen kaufen  
- elektronische Zeitung nutzen  
- Recycelbare E-Geräte kaufen  
- Auf Rücknahme der alten Geräte bestehen  
- Produkte aus der Umgebung bevorzugen  
- Kindersachen im Second-Hand Shop kaufen 
- Wenig genutzte Geräte mieten  
- Auf bestimmte Dinge wie Wäschetrockner, Spülmaschine, Videogerät verzichten  
- Manche Güter mit mehreren Personen kaufen  
- Biologische Nahrungsmittel kaufen (Demeter, Naturland usw)  
- Wiederverwendbare Transportverpackungen benutzen  
- Mehrwegbehältnisse nutzen  
- Biologische Verpackungssysteme die verrotten bevorzugen 
- Abfallarme Feste feiern
- Papier sparen
- biologische Farben und Lacke kaufen


 
 
  Seit 23.10.08 bis heute haben 21305 Besucher diese Seite besucht. (m. ali yasar)  
 
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