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  UMWELTSCHUTZ GEHT UNS ALLE AN.
  Umweltbewußt Waschen
 

Umweltbewußt Waschen 
Waschen heißt, mit Hilfe von Wasser, Energie und Chemie Verschmutzungen aus gebrauchten Textielien zu entfernen. Aufgrund der Häufigkeit zählt das Waschen zu den häuslichen Tätigkeiten, die die Umwelt am meisten belasten. Ein zusätzliches Problem ist die wachsende Zahl kleiner Haushalte, die zur Folge hat, daß die Waschmaschine nicht immer voll beladen wird und dann verhältnismäßig viel Wasser, Strom und Waschmittel verbraucht.
 

Waschmittel - was können wir als Verbraucher tun?
 
Heute sind die Waschmittel fast alle phosphat frei und werden geringer dosiert. Doch durch ihre Menge bedeuten sie noch immer die größte Gewässerbelastung mit Haushaltschemikalien. Jedes Waschmittel enthält Stoffe (Bor aus dem Perborat, Natriumsulfat etc.), die eine oder mehrere der folgenden gewässerbelastenden Eigenschaften aufweisen:
·      biologisch nicht leicht abbaubar,
·      für Gewässerorganismen schädigend,
·       in der Umwelt bzw. den Organismen anreicherbar.
 

Wer wäscht, nimmt in jedem Fall eine gewisse Umweltbelastung im Kauf.
 
Deshalb zuerst überlegen, ob überhaupt gewa- schen werden muß. Lüften statt waschen ist z.B. für Pullover und auch für die Umwelt gesünder. Als zweites überlegen, ob unbedingt das ganze Kleidungsstück gewaschen werden muß, wenn nur ein Fleck bemerkt wird. Oft genügt zum Entfernen schon lauwarmes Wasser, villeicht noch mit Tropfen Spülmittel. Wir haben aber eine Chance, umweltbewußt zu waschen, indem wir uns informieren und Entscheidungen treffen, die mithelfen, die Umwelt zu entlasten.
 

Tipps

·     
Besonders umweltschonend waschen Sie mit den Baukasten-Systemen, bei denen das Grundwaschmittel, Enthärter und Bleiche getrennt und nach Bedarf in die Maschine gegeben werden. Das Grundwaschmittel wird immer gleich dosiert. Enthärter geben Sie entsprechend der Wasserhärte zu (beim Wasserwerk erfragen).

·     Ein anderer Weg, umweltschonend zu waschen ist: Sie nehmen grundsätzlich ein Buntwaschmittel in Kompaktform und ergänzen es bei Bedarf duch Fleckensalz.

·     
Für weiße oder sehr schmutzige Wäsche sind auch kompakte Vollwaschmittel zu empfehlen.

·     Flüssigwaschmittel
nur als Spezialwasch- mittel einsetzen. Sie belasten die Kläranlagen und Gewässer durch ihren hohen Tensidgehalt mehr als die Pulver.

·     
Auf Einsatz von Weichspülern können Sie verzichten. Durch ihren Einsatz wird die Saugfähigkeit verringert, was z.B. bei Handtüchern nicht unbedingt erwüscht ist. Im übrigen sind sie pure Kosmetik und damit ein vermeidbare Belastung, die außerdem noch Geld kostet.

·     
Waschmaschinen werden meist unterbeladen. Deshalb probieren Sie mit Korb und Personenwaage einmal aus, wieviel 4,5 kg und, für die pflegeleichte Wäsche, 2,5 kg wirklich sind, damit Sie das Fassungsvermögen der Maschine künftig besser nutzen können. Oder noch einfacher: Wenn eine Handbreit Platz zwischen Wäsche und oberer Trommelwand bleibt, haben Sie die richtige Füllmenge. 

·     
Auf die Vorwäsche können Sie getrost verzichten und damit Waschmittel, Energie Wasser und Zeit sparen. Diese Sonderbehandlung sollte nur bei ungewöhnlich starker Verschmutzung (Berufswäsche) angewandt werden. 

·     
Auch für Kochwäsche gilt: Sie sollte eher die Ausnahme als die Regel sein. Sie hat den Sinn, weiße Wäsche wiß zu halten, starke Verfleckungen zu entfernen sowie Wäsche von Kranken möglichst keinfrei zu machen. Wenn es nur um Weißhalten geht, reicht es normaleweise völlig aus, 60 Grad zu waschen. Die modernen Waschmittel erreichen schon bei dieser Temperatur den gewüschten Bleicheffekt. Durch die Bildung von Peressigsäure wirken sie auch ohne Kochen desinfizierend (sogar bei 40 Grad). 

·    Die Ergiebigkeit können Sie den entsprechenden Angaben auf den Waschmittelverpackungen entnehmen. Vergleichen Sie die
Verschiedenen Produkte, und Wählen Sie die mit der höchsten Ergiebigkeit.

·    
Ist die Waschmaschine mehr als 5 Jahre alt? Dann wird ein beträchtlcher Teil des Waschmittels direkt aus der Kammer in den Pumpensumpf gespült und geht praktisch verloren. Schlagen Sie die empohlene Menge Waschmittel in ein Taschentuch ein und geben Sie dieses mitten in die Wäsche. So verscheindet kein Waschmittel ungenutzt in den Abfluß.
 
 
 
 
  Seit 23.10.08 bis heute haben 21311 Besucher diese Seite besucht. (m. ali yasar)  
 
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