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  UMWELTSCHUTZ GEHT UNS ALLE AN.
  GESCHICHTE DER VERSCHMUTZUNG
 


Die Geschichte der Umweltbelastung ist prinzipiell durch fünf Entwicklungsschritte geprägt. Mit jedem Schritt ist das Ausmaß bzw. die Verbreitung der
Umweltbelastung bis hin zur globalen Umweltverschmutzung gewachsen.


Feuer
Mit der Nutzung des Feuers durch den Menschen trat erstmals - allerdings lokal eng begrenzt - eine vom Menschen verursachte Umweltverschmutzung auf. Die durch das Feuer entstehenden Emissionen und Verbrennungsrückstände haben keinesfalls zu einer nachweislichen Belastung der Umwelt geführt.

Landwirtschaft
 
Mit dem Beginn der Landwirtschaft hat der Mensch durch das Anlegen von Monokulturen erstmals Ökosysteme verändert. Diese Veränderungen waren allerdings reversibel, das heißt sobald eine Anbaufläche nicht mehr genutzt wurde, war die natürliche Vegetation im Stande den beschädigten Boden neu zu besiedeln.

Städtebau

Der Beginn der Zivilisation (Städtebau) führte erstmals auch zu irreversiblen Umweltveränderungen. Das Abholzen großer Waldbestände im Mittelmeerraum für den Flottenbau ist ein markantes Beispiel für eine irreversible Veränderung eines Ökosystems. Die Gewinnung von Metallen durch das Schmelzen von Erzen ist ein Beispiel für die erste massive von Menschen verursachte Umweltverschmutzung.

Handwerk und Industrie
 
Bereits im 17. und 18. Jahrhundert gab es im Zusammenhang mit bestimmten Gewerben Boden- und Wasserverschmutzung. So gibt es an Stellen in Holland, u. a. im heutigen Zaanstad, wo in dieser Epoche bleihaltige Farbstoffe erzeugt wurden, jetzt noch erhöhte Konzentrationen an Blei im Boden, so sehr, dass dieser vereinzelt nach modernen Vorschriften als zu stark damit belastet einzustufen ist. Auch die Herstellung von Tran war alles andere als umweltfreundlich. Das Gerberhandwerk, bei dem u.a. Urin zur Lederbearbeitung benötigt wurde, führte sogar schon im Mittelalter dazu, dass es in vielen Städten wegen des Gestanks nur in bestimmten Straßen oder Stadtviertel ausgeübt werden durfte. Das galt später auch (u. a. in Marokko bis auf den heutigen Tag) für das Färben von Wolle oder bestimmten Textilien. Oft wurde dazu eine künstliche Abzweigung eines Gewässers quasi als Abwasser angelegt (z. B. die Abzucht in Goslar). Aus demselben Grund wurde es innerhalb der Städte auch verboten, Schweine zu züchten. Die oft bezeugte Verlagerung der Schmieden einer mittelalterlichen Stadt in eine eigene Schmiedestraße oder -gasse hing auch wohl nicht nur mit der großen Brandgefahr dieses Handwerks zusammen, sondern auch mit der dabei entstehenden Luft- und Bodenverschmutzung.

Umweltschäden im direkten Umfeld von Fabriken treten mit dem Beginn der industriellen Revolution verstärkt auf. Die vielfach schwefelhaltigen Abgase (Rauchgase) führten teilweise zu starken Schäden bis hin zum Absterben der angrenzenden Vegetation. Auch wurden flüssige Abfallstoffe oft einfach in die Oberflächengewässer geleitet, oder diese versickerten in den Boden.

Globalbelastung
Das 20. Jahrhundert ist gekennzeichnet durch das Auftreten von globalen Umweltproblemen, wie etwa das Ozonloch oder der möglichen Klimaänderung durch die steigende Emission von so genannten Treibhausgasen. Langlebige organische Schadstoffe, die so genannten POPs, durch bestimmte Ferntransportmechanismen verbreiten sich weltweit und werden fernab ihrer Einsatzgebiete nachgewiesen. Die Anreicherung (Akkumulation) von Schadstoffen in der Umwelt oder in Lebewesen kann weitergehende Schäden verursachen.
Die Meere der Welt werden zur Zeit von Plastikmüll überflutet. Dieser Müll besteht aus Plastiktüten, Verpackungen, Einwegrasierern, Cremetuben, Plastikflaschen und anderem. Der Müll gelangt als Abfall durch die Besatzungen der Schiffe ins Meer. In vielen Ländern der Erde spülen Flüsse Plastikmüll ins Meer. Im Pazifik hat sich nördlich von Hawaii ein gigantischer Müllstrudel gebildet. Hier treibt der Müll für Jahre im Kreis und hat die Größe von Texas erreicht. Dieser Müll löst sich im laufe der Jahre nicht auf. Er zerfällt durch die Reibung der Wellen nur in immer kleinere Teile. Je kleiner der Müll wird, umso gefährlicher wird er für die Umwelt. Tiere wie Wale, Fische und Vögel oder Schildkröten fressen den Müll und sterben daran. Wird der Müll an Strände gespült, zerfällt er durch die Reibung des Sandes zu winzigen, toxischen Kügelchen.

QUELLE:
http://de.wikipedia.org/wiki/Umweltverschmutzung


Vom Affen zum Menschen
 
 
  Seit 23.10.08 bis heute haben 21290 Besucher diese Seite besucht. (m. ali yasar)  
 
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